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Xenon-Bewitterung in einer neuen Dimension

Bewitterungsprüfungen mit Xenongeräten sind für bestimmte Materialien eine wichtige Produkt-beständigkeitskontrolle, um eventuell drastische Reklamationskosten zu vermeiden. Die wichtigste Hemmschwelle für die Durchführung solcher Qualitätstests waren bisher die enormen Gerätekosten und die hohen Folgekosten, z. B. für Lampen, Wartung oder Kalibrierung. Die innovative Lösung für dieses Problem ist das neue Q-SUN.

Sonnenstrahlung und Feuchtigkeit verursachen jährlich Materialschäden in Millionenhöhe. Diese Alterungsschäden entstehen durch die Zerstörung von Polymeren; in den meisten Fällen verursacht durch den kurzwelligen Anteil des Sonnenlichts. Im Labor werden solche Schäden heutzutage z. B. mit dem QUV Schnellbewitterungsgerät reproduziert. Dabei simulieren die UV-A 340 Lampen hervorragend die schädigende Sonnenstrahlung im Bereich zwischen 295 nm und 365 nm. In bestimmten Fällen, z. B. bei Textilien, grafischen Erzeugnissen und bestimmten Farbmitteln ist auch der sichtbare Bereich des Sonnenlichts für Materialveränderungen verantwortlich. Für solche Prüfungen waren bisher aufwendige Xenonbogengeräte erforderlich.

Mit dem neuen Q-SUN sind Xenon-Prüfungen nun für jedes Labor erschwinglich.
Das Q-SUN gibt es in verschiedenen Ausführungen:

  • Als Tischgerät besticht das Q-SUN Xe-1 durch seinen günstigen Preis. Schon in dieser Ausführung ist eine Sprayoption erhältlich.

  • Das Laborstandgerät Q-SUN Xe-3 mit großem Probenraum besitzt darüber hinaus eine Regelung der relativen Luftfeuchte.

  • Ganz neu ist die Ausführung Q-SUN Xe-1 C. Sie besitzt ein integriertes Luftkühlaggregat und ist für Anwendungen in der Verpackungs-, Nahrungsmittel- oder pharmazeutischen Industrie gedacht, wo es auf besonders niedrige Testkammertemperaturen ankommt.

Die Bewitterungszyklen lassen sich sehr einfach und menügesteuert programmieren und werden vom integrierten Rechner überwacht. Die patentierte Solar-Eye-Bestrahlungsregelung kontrolliert ständig die einmal eingestellte Bestrahlungsstärke und hält sie automatisch konstant. Ein wichtiges Detail: Der große Probenraum ist verspiegelt, so daß die Strahlung sich gleichmäßig im Probenraum verteilt. Damit entfällt eine aufwendige und mechanisch anfällige Rotationseinrichtung für die Proben. Darüber hinaus liegen alle Proben auf einer Temperaturebene.

Ein weiteres wesentliches Kostensenkungspotential: Die bisher teure, weil aufwendige, Kalibrierung wird beim Q-SUN vom Kunden einfach und schnell selbst durchgeführt. Mit dem patentierten AutoCal™ System zur automatischen Strahlungskalibrierung ist das eine Angelegenheit von wenigen Minuten. Das dafür erforderliche Radiometer wird mit einem Zertifikat geliefert, das auf Messungen des NIST beruht. Preiswerte Ersatzlampen ergänzen das Gesamtangebot und führen zu einem überzeugenden Preis-/Leistungsverhältnis des gesamten Systems.

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